claudia bering ARTISTS  I  Max-Brauer-Allee 181a  I DE-22765 Hamburg
Tel.: +49(0)40 609 24 913  I  Fax: +49(0)40 609 24 916  I  office@cb-artists.de
27.07.2017 I Artists
Juilliard String Quartet
Foto: Steve J. Sherman
Foto: Steve J. Sherman
Joseph Lin, Violine
Ronald Copes, Violine
Roger Tapping, Viola
Astrid Schween, Violoncello


Jedenfalls spielen hier ungemein erfahrene Musiker, aber fern jeder Routine. Man spürt die Neugier, den Spaß, miteinander Musik zu machen, nach dem Prinzip »Enjoy life!«
Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung

In den 70 Jahren seines Bestehens ist das stets im Wandel befindliche Juilliard String Quartet zu einer Institution und einer amerikanischen Legende geworden. Von Beginn an und über die gesamte weitere Karriere hinweg zeichnete sich das Quartett durch eine kühne Interpretation der Klassiker aus, während es gleichzeitig immer für Neues offen war und die musikalische Entwicklung vorantrieb – eine dynamische Kombination aus Vertrautem und Gewagtem.

Immer für eine Premiere gut, brachte das Ensemble erstmals alle sechs Quartette Bartóks sowie Schostakowitschs Streichquartett Nr. 15 und Dutilleuxs »Ainsi la Nuit« auf amerikanische Bühnen. Zudem hat das Quartett mehr als 60 Werke amerikanischer Komponisten uraufgeführt.

Seine Konzerte führten das Ensemble zuletzt unter anderem nach Wien, Berlin, Madrid, Amsterdam, Paris, London, Moskau, Tokyo, New York, Boston Philadelphia und nach Washington D.C., wo es mehr als vier Jahrzehnte an der Library of Congress das »Quartet in Residence« war. Mit dem Basler Kammerorchester und dem Bilbao Symphony Orchestra hat das Juilliard String Quartet im Herbst 2014 außerdem mit Martinůs Konzert für Streichquartett und Orchester sein Publikum begeistert.

Als das Juilliard String Quartet durch den späteren Präsidenten der Juilliard School, den großen amerikanischen Komponisten William Schuman und Robert Mann, den legendären ersten Geiger des Quartetts begründet wurde, war es das Ziel, zeitgenössische Werke, sowie das klassischen Repertoire aufzuführen und an der Juilliard School zu unterrichten, was bis heute die Grundsteine des Ensembles geblieben sind. In der Saison 2014-2015 brachte es das ihm gewidmete Streichquartett Nr. 3 »Wovon man nicht sprechen kann…« des mit dem Rom-Preis ausgezeichneten Komponisten Jesse Jones zur Uraufführung. In der Saison 2015-2016 folgt die Uraufführung des Streichquartetts Nr. 9 von Richard Wernick.

Der selbst erklärten Aufgabe zu unterrichten folgt das Quartett auch mit Seminaren und Meisterkursen unter anderem in Tanglewood, an der Carnegie Hall, beim Miyazaki Festival und dem Isaac Stern Seminar in Jerusalem, an der Hochschule für Musik in Würzburg und vielen anderen mehr. Zahlreiche Streichquartett-Ensembles besuchten Kurse des Juilliard String Quartets.

Mit über 100 Veröffentlichungen ist das Juilliard String Quartet eines der am meisten aufgenommenen Streichquartette unserer Zeit. Seine Aufnahmen von Bartok, Schönberg, Debussy und Ravel wurden mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Weiter erhielt das Quartett den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für sein Lebenswerk und wurde im Rahmen der Grammy-Verleihung 2011 als erstes klassisches Musikensemble für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

Sony Classical veröffentlichte 2014 die bedeutenden Aufnahmen der ersten vier Streichquartette von Elliott Carter in einer Neuauflage zusammen mit dem neu aufgenommenen Carter Streichquartett Nr. 5 – die auch ein Dokument der Geschichte des Ensembles ist. 2015 präsentierte das Juilliard String Quartet eine App über Schuberts »Der Tod und das Mädchen«, die von Touchpress in Zusammenarbeit mit der Juilliard School veröffentlicht wurde.

2015/2016

Wir bitten, diese Biographie ungekürzt abzudrucken.
Etwaige Änderungen sind mit der Agentur abzusprechen


© Claudia Bering 2012